Liebes Publikum,
die Spielzeit startet im neuen Jahr wieder durch – mit spannenden Einblicken hinter die Kulissen beim Spielzeitfrühstück Nr. 17, diesmal zum Thema Regiehandschriften. Am Dienstag den 27. Januar richtet die Lesung "Von Fall zu Fall – Es konnte alle treffen" den Blick auf die Geschichten von Menschen, die in der NS Zeit systematisch zum Schweigen gebracht wurden. Außerdem erwarten Sie gleich zwei Premieren für Groß und Klein: Unser Klassenzimmerstück "Ausrasten" am 24. Januar auf der Werkstattbühne und "Macbeth" am 30. Januar im Stadttheater.
Hier im Übrigen schon einmal ein kleiner Hinweis für alle die den Sommer kaum erwarten können: Der Vorverkauf für das Münsterplatz Open Air startet ab dem 3. März. Sichern Sie sich Ihren Lieblingsplatz für "Leonce und Lena" vor der imposanten Kulisse des Münsters.
Lesen Sie alles dazu in diesem Newsletter.
Wir hoffen, Sie finden ein paar Sonnenstrahlen in dieser nebligen Zeit.
Herzliche Grüße
Kenya Bening, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit
|
||||
"Ausrasten" feiert am Samstag Premiere in der Werkstatt! Schließen sich Unterricht und Zappeln eigentlich aus? Was passiert, wenn der ganze Körper in Bewegung gerät? Wie fühlt sich ein wirbelndes Blatt im Wind an? Wie sieht ein Tanz aus, der mit dem Finger beginnt? Und wie riecht eigentlich die Stille? Es ist einfach schwer, ruhig zu bleiben, wenn man sich doch so gerne bewegen möchte. Da geht es allen gleich! In dem von Dana Csapo und Sabine Maringer für das Wiener Klassenzimmertheater entwickelten Stück ist es die Lehrkraft, die Probleme mit dem Fokussieren und Stillsitzen hat. Bevor Ausrasten in Klassenzimmer der Umgebung zieht wird es bei uns auf der Werkstattbühne vorgestellt. Mal verträumt, mal verrückt, mal wild und manchmal ganz ruhig lockt diese nicht alltägliche Schulstunde alle von ihren Plätzen. Lilian Prent ist Schauspielerin und Regisseurin. Mit „Goldzombies“ hat sie in der letzten Spielzeit als Spielerin die ganze Region bereist und die spezifische Spielsituation im Klassenzimmer kennen und schätzen gelernt. Auf „Ausrasten“ freut sie sich, weil sie manchmal selbst nicht weiß, wann sie leise und wann sie laut sein mag – Freuen Sie sich mit ihr! Ausrasten | Ab 24. Januar| Werkstatt | 18 Uhr | Tickets |
||||
Ein sprachgewaltiger Theaterklassiker voller Abgründe - Premiere von Macbeth am Freitag, den 30. Januar
Heiner Müller beschreibt in seiner Bearbeitung der Shakespeare Vorlage schonungslos und sprachgewaltig Macht nicht als Verfehlung eines Individuums, sondern als deterministischen Prozess: Macht entsteht aus Gewalt, erhält sich durch Gewalt und hinterlässt nichts als Trümmer. Nach Stücken wie „State of the Union“ und “Zur schönen Aussicht“ kehrt Regisseur Abdullah Maria Karaca zurück ans Theater Konstanz und legt das Grauen und die Abgründe der Tyrannentragödie frei. Erleben Sie mit uns nicht nur die Premiere des weltbekannten Klassikers, sondern feiern Sie zugleich die 100. Inszenierung unter der Intendanz von Karin Becker. Macbeth | Ab 30. Januar | 20 Uhr | Stadttheater | Tickets |
||||
Spielzeitfrühstück Nr. 17 Der unterhaltsame Talk mit Intendantin Karin Becker, dieses Mal unter dem Motto: "Regiehandschriften" Werfen Sie mit Intendantin Karin Becker bei Croissants und Kaffee einen Blick hinter den Vorhang und erfahren Interessantes, Unterhaltsames und Ungewöhnliches zu den anstehenden Premieren. Der Fokus dieses Spielzeitfrühstücks liegt auf Regiehandschriften. Als Gäste mit dabei sind gleich vier Regisseur*innen: Susi Weber, die bereits mit "Der kleine Horrorladen" begeisterte und nun für das Musical "Hedwig and the Angry Inch" zurück ist sowie Selina Girschweiler, die erstmalig in Konstanz bei "Adresse unbekannt" Regie führt. Außerdem dabei sind Abdullah Maria Karaca, der für "Macbeth" zu Gast ist sowie Lilian Prent, die als Regisseurin das Klassenzimmerstück "Ausrasten" inszeniert. Sonntag, 25. Januar | 11 Uhr | Foyer Stadttheater | Eintritt frei Zählkarten aufgrund begrenzter Platzkapazität erforderlich, erhältlich an der Theaterkasse im KulturKiosk. Restkarten ggf. am Veranstaltungstag erhältlich. |
||||
Von Fall zu Fall: "Es konnte alle treffen"
Die Lesung im Landgericht erinnert an mehr als dreihundert Konstanzer*innen, die zwischen 1934 und 1945 zwangssterilisiert oder im Rahmen der sogenannten „Euthanasie“ ermordet wurden und findet am 27. Januar, dem Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus, als bewusste Setzung des Erinnerns und der Verantwortung statt. Auf Grundlage des Buches „Es konnte alle treffen“ von Sabine Bade und Roland Didra werden örtliche Strukturen und Verantwortlichkeiten nachgezeichnet und Geschichten von Menschen erzählt, deren Stimmen systematisch zum Schweigen gebracht wurden. Mit Michaela Allendorf, Alicia Bischoff, Ulrich Hoppe In Kooperation mit dem Landgericht Konstanz, der Initiative „Stolpersteine für Konstanz – Gegen Vergessen und Intoleranz e. V. sowie der vhs Landkreis Konstanz.
|
||||
Junger Sonntag: Gian und Giachen und der furchtlose Schneehase Vincenzvon Amélie Jackowski, Bilderbuchkino mit Live-Musik eine Kooperation mit dem Zebra Kino und der Bodensee Philharmonie
Kartenreservierung notwendig unter: www.zebra-kino.de |
||||
![]()
|
||||




