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ab 22.01.27
Stadttheater

ABO
JTK 12+

Die Verwandlung

nach Franz Kafka in einer Bearbeitung von Sergej Gößner

Regie Sergej Gößner 
Dramaturgie Romana Lautner

„Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt.“ Mit diesen berühmt gewordenen Worten beginnt Kafkas Parabel über einen jungen Mann, der von einem Tag auf den anderen nicht mehr hineinpasst in sein Bett, seine Familie, seine Welt. Egal, wie sehr er versucht, sich zu äußern, niemand versteht ihn mehr. Und sogar seine Schwester, die sich zuerst liebevoll aufopfernd um ihn kümmert, wendet sich schließlich von ihm ab und wünscht ihm nichts als den Tod. Niemand sieht mehr den Bruder, den Sohn, den Mensch in ihm. Alle ekeln sich vor seinem Gestank und wittern Böswilligkeit in jeder seiner Bewegungen. Dabei will Gregor niemandem etwas Böses, er will einfach nur sein. Voller Angst, es könne nie wieder so werden wie vorher, er könne nie wieder der werden, der er war. Nicht einmal er selbst versteht, wozu das alles gut sein soll …

Sergej Gößner, der zuletzt „Nice“ und „Zehner“ für das Junge Theater Konstanz auf die Bühne gebracht hat, widmet sich Kafkas Klassiker nicht nur als Regisseur, sondern auch als Autor. Dabei geht er der Frage nach, welchen Zugang Jugendliche heute zu Gregor Samsas Geschichte finden können und versucht zudem herauszufinden, warum Kafkas Käfer nicht einfach die Flügel ausbreitet und fliegt.

Diese Inszenierung wird unterstützt durch eine großzügige Spende der Familie Großmann.

Termine und Tickets

Januar
Samstag, 22.01.2027  (Premiere

Hier gilt das Kulturticket