ab 08.11.26
Werkstatt
JTK 3+
Frederick
Familienstück von Leo Lionni, Deutsch von Günter Bruno Fuchs
Regie Nele Tippelmann Bühne und Kostüm Sofia Falsone
Musik Rudolf Hartmann Dramaturgie Carola von Gradulewski
Mit Jana Rödiger, Jonas Pätzold, Rudolf Hartmann
„Wer sich nicht in Frederick verliebt, ist selbst schuld“, wusste schon 1967 der Tagesspiegel. Dieser Zauber hält bis heute an. Frederick, die kleine Maus, lebt in einer großen Mäusefamilie in der Steinmauer am Rand der großen Wiese. Während die anderen
Mäuse im Sommer fleißig Körner, Nüsse und Stroh sammeln, legt Frederick eine ganz eigene Sammlung an: Sonnenstrahlen, Farben und Wörter landen in seinem Kopf. Nach dem Herbst kommt der Winter. Und der ist lang. Als den Mäusen ihre Vorräte ausgehen, wird es immer ruhiger, trauriger und kälter zwischen den Steinen. Bis jemand die rettende Idee hat: „Frederick, was machen deine Vorräte?“ Das lässt sich Frederick nicht zwei Mal sagen, bittet alle, die Augen zu schließen und legt los. Mit seinen
gesammelten Erinnerungen und Gedichten wärmt er alle Mäuseherzen. Und nicht nur die.
Nele Kathlen Tippelmann, Musiktheaterregisseurin und Leiterin des Jungen Staatstheaters Karlsruhe, zaubert aus Fredericks Geschichte ein besonderes Bühnenerlebnis. Mit viel Livemusik und dem „Aesthetics of Access“-Ansatz – also Barrierefreiheit als kreativen Motor – verspricht unsere Konstanzer Inszenierung eine Sammlung an außergewöhnlichen Wintervorräten zu werden.