ab 17.01.27
Werkstatt
URAUFFÜHRUNG
Und der Zukunft zugewandt
von Jonas Pätzold und Julius Max Ferstl
Regie Julius Max Ferstl
Dramaturgie Annika Hilger
Ein Mensch blickt zurück – nicht im Zorn, sondern in Verwunderung. War es nicht eigentlich schön? Gab es nicht Liebe, Mut, Menschen, die es ernst meinten? Generationen, die aufbrachen und versprachen, alles besser zu machen? In einer Collage aus Musik, Text und Erinnerung folgt der Abend einer Suche nach Mustern. Denn je länger der Mensch zurückschaut, desto vertrauter klingt alles, als käme die Melodie von irgendwoher schon bekannt vor. Wiederholen wir uns? Sind wir nur Variationen? Und ist das deprimierend oder vielleicht sogar befreiend? Ein Abend über Nostalgie und Verantwortung, über den Kreislauf der Geschichte und die seltsame Freiheit des Augenblicks. Über die Frage, ob die Zukunft vielleicht nicht das Ziel ist, sondern die Folge davon, was wir heute tun?
Jonas Pätzold, der das Publikum bereits mit seinem Liederabend „Kurz vor Kuss“ begeisterte, vereint eigene Kompositionen mit bekannten Songs. Julius Max Ferstl, einst Regieassistent am Theater Konstanz, arbeitet heute als Regisseur und Leiter des Jungen Theaters Aalen. Seine Inszenierung von „Ich sehe was, was Du nicht siehst“ wurde zuletzt zum Heidelberger Stückemarkt eingeladen.